Praktika sind ein wichtiger Bestandteil der Berufsorientierung, dienen sie doch dem Erproben der eigenen Fähigkeiten und ermöglichen damit eine realistische Einschätzung der eigenen Kompetenzen. Praktika finden ab der 8. Klasse statt, meist in einem Blockpraktikum von zwei Wochen am Stück. Es ist aber auch möglich, einmal pro Woche in Form von betrieblichen Lerntagen über einen längeren Zeitraum hinweg ein Praktikum zu machen. Praktika können auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, in einer Werkstatt für behinderte Menschen oder in einer Tagesförderstätte absolviert werden.

 

 

 

Die Klassenlehrkräfte organisieren die Praktika in den Werkstätten und Tagesförderstätten. Es ist wünschenswert, wenn auch Sie als Eltern tätig werden, insbesondere, wenn es um Praktika auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt geht. Vielleicht gibt es in der Nähe Ihres Wohnortes eine geeignete Firma, in der sich Ihre Tochter oder Ihr Sohn erproben kann.

 

 

 

Sie als Eltern werden auf einem Elternabend über Ziele und die Organisation des Praktikums informiert, ebenso über Datenschutzbestimmungen, Fragen des Haftpflicht- und Unfallversicherungsschutzes sowie über arbeitsrechtliche Bestimmungen.

 

 

 

Selbstverständlich werden die Schüler*innen mindestens einmal bei Blockpraktika oder regelmäßig, wenn das Praktikum in Form von betrieblichen Lerntagen durchgeführt wird, von der jeweiligen Lehrkraft besucht.

 

 

 

Die Einzelheiten zur Durchführung der Praktika werden künftig in einer Praktikumsordnung geregelt sein.